Anmelden
10.01.2016Damen 1. Liga

7. Meisterschaftsrunde Damen

Erstmals mit 4 Punkten heimkehren

Die Thalerinnen reisten am 10. Januar zu ihrer ersten Meisterschaftsrunde im neuen Jahr. Das Ziel war klar. Man wollte zweimal gewinnen und somit das erste Mal in der laufenden Saison 4 Punkte einholen. Dass dies jedoch nicht einfach werden würde, wussten die Muotathalerinnen bereits schon vor der Anreise. Konnte man doch in den vergangenen Partien gegen die Hot Chilis aus Rümlang trotz sehr gutem Kampfgeist praktisch nie als Gewinner vom Feld. Den Gegner des 2. Spiels kannte man bereits aus der Vorrunde. Man stellte sich darauf ein, dass es nicht ein sehr faires Spiel geben wird. Aus der Vorrunde war bekannt, dass häufig in den Rücken gestossen wird.

Doch in der Vorbereitungszeit, welche intensiv genutzt wurde, konnten sich die Damen aus der Innerschweiz optimal auf beide Partien vorbereiten. Somit waren alle Spielerinnen bestens gerüstet und bereit für diese beiden Spiele.

Scharf auf Chili

Zum zweiten Mal in der laufenden Saison traf man auf die Hot Chilis aus Regensdorf. Nachdem man in der ersten Partie „nur“ Unentschieden gespielt wurde, wollte man in der Rückrunde alles besser machen und gegen die Chilis als Sieger vom Feld gehen.

Die Thalerinnen legten einen Blitzstart hin. Bereits nach wenigen Sekunden durfte das 1:0 bejubelt werden. Der Anfang war gemacht. Nun galt es, diesen Vorsprung weiter auszubauen und hinten dicht zu halten. Dies gelang den Muotathalerinnen hervorragend. Konnte man dem Druck der Chilis standhalten. Auch sehr gute Torhüterparaden halfen den Thalerinnen diese knappe Führung zu behaupten. Bis zur 13. Minute. Da wurde der Vorsprung ausgebaut 2:0 Muotathal. Der unbändige Wille der Innerschwyzerinnen liess nicht nach. Der Druck der Chilis auf das Thaler Tor auch nicht. Mehreremals waren BigSaves unserer Torhüterin Endstation für die Chilis. Rund 2min30 vor Pausenpfiff ein weiters Tor 3:0 Muotathal. Mit diesem Vorsprung ging es in die verdiente Pause. Man wusste, jetzt wird es ein agressiveres Spiel werden. Doch die Thalerinnen gaben den Glauben nicht auf, dass diese Punkte ihnen gehören. Nach der Pause ging es im ähnlichen Stile weiter. Etliche Torabschlüsse der Rümlanger landeten nicht im Tor der Muotathalerinnen. Verzweiflung machte sich im Gegnerteam breit. So wurden die Chilis auch von Minute zu Minute immer wütender und aggressiver. Davon liessen sich die Thalerinnen aber nicht unterkriegen und schossen 3 weitere Tore – 6:0. Das Spiel verlief bis anhin ganz nach Wünschen der Coaches Schelbert / Steiner sowie ihrer Truppe. Nach dem 6:0 ein kleiner Einbruch der Thalerinnen. Es gelang den Chilis das 6:1 zu erzielen. Jetz dranbleiben und bloss nicht nachlassen war die Devise. Und knapp eine Minute später musste die Thaler Torhüterin das zweite mal hinter sich greifen- 6:2 Muotathal Endresultat.

Die Spielerinnen sowie die Trainer sind sichtlich stolz auf diese Leistung. Man hatte sehr hart trainert, um diesen Sieg feiern zu dürfen. Jede Spielerin hat gezeigt, was sie kann und dass man sich auf sie verlassen kann. Es wurde als Einheit aufgetreten und man hat bewiesen, dass man als TEAM alles schaffen kann.

Auch ein schöner Rücken kann entzücken

Gegen die Gegner aus Opfikon-Glattbrugg wollte man das Torverhältnis aufbessern. Zudem wollte man auch nicht, eine unnötige Verletzung einholen. Man wusste ja noch aus der Vorrunde, wie hart das Spiel war und wie stark die Gegnerinnen den Körper einsetzten.

In das Spiel startete man gut. Schon nach rund einer Minute durften die Muotathalerinnen jubeln 1:0. Rund eine Minute später trafen die Thalerinnen bereits zum zweiten Mal. So durfte es weiter gehen. Die Muotathalerinnen hielten mit dem Körper gegen die aufsässigen Opfikoner dagegen und nutzten ihre Chancen konsequent aus. Nach rund 6 Minuten Spielzeit hiess es bereits 3:0 und nur zwei Minuten später 4:0. Die Partie verlief nach Wünschen Muotathals und konnte in diesem Stile weiter gehen. Nach wenigen Sekunden fiel dann auch schon der fünfte Treffer für die Thalerinnen.  Die Thalerinnen blieben leider nicht ganz so konzentriert bei der Arbeit und so schlug es gleich 2 mal innerhalb kurzer Zeit im Thalertor ein. Vor dem Spiel wurde gesagt, man solle nahe bei den Gegner stehen und ihnen keinen Platz zum Schiessen lassen. Das hatten die Spielerinnen wohl für eine kurze Zeit vergessen.  Doch das Team um Coaches Schelbert/ Steiner stärkte die Konzentration wieder und schoss sogleich das 6:2. Kurz vor der Pause fingen sich  die Thalerinnen eine 2 Minutenstrafe ein. Somit musste man beim Stand von 6:2 in Unterzahl agieren. Knapp die Hälfte der Strafe war um, als der Pausenpfiff ertönte. Nach der Pause ging es weiter in Unterzahl. Das Boxplay der Innerschwyzerinnen hielt dem Druck stand und konnte diese 2 Minuten ohne Gegentor überstehen. Kurz nach ablauf der Strafe kam der erneute Jubel auf Seiten der Thalerinnen 7:2. Die Konzentration liess wieder ein wenig nach und schon der Dritte Gegentreffer 7:3 Muotathal. Diesmal hielt die Konzentrationsschwäche länger an. Nach rund 25 Minuten Spielzeit das 7:4. Nun wollte man sich noch einmal mächtig ins Zeug legen und die Führung weiter ausbauen. Vorallem aber, wollte man den Sieg nach Hause fahren. Gesagt-getan. Konzentration und Willen gesammelt und siehe da 8:4. Leider hielt auch diese 8:4 Führung nicht lange an und es stand 8:5. Jetzt bloss nicht nachlassen! Da die Gegnerinnen den Sieg so dringend wollten wie die Thalerinnen, agierten sie mit 4 gegen 3 und et violà 9:5 Schlussstand. Somit durften die Thalerinnen den zweiten Sieg an diesem Tag bejubeln.

Endlich war der Tag gekommen, an dem die Thalerinnen zwei Siege an einem Tag feiern dürfen. Ist der Bann nun gebrochen? Am 31.01.2016 folgt die nächste Meisterschaftsrunde. Dort wollen die Thalerinnen an der guten Leistung anknüpfen und wiederum 4 Punkte holen!

 

UHC KTV Muotathal - Hot Chilis     6:2

UHC KTV Muotathal - Opfikon Glattbrugg     9:5

 

Für Muotathal spielten:

Torhüter: Claudia Brandenberger (1. Spiel), Manuela Auf der Maur (2. Spiel)

Corinne Heinzer (3 Tore/2 Assist), Cynthia Herger (3/1), Regula Schuler (1/2), Fabienne Reichmuth (3/0), Daniela Gisler (1/4), Alessia Saluz, Silvia Isler (1/0), Livia Eichhorn (1/1), Angelika Reichlin, Rahel Tschümperlin, Tamara Küttel (0/1), Jill Herger (1/0), Kathrin Schmidig (1/0),  Leandra Pisani

Bemerkung: Maria Bossert (abwesend)