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29.11.2015Damen 1. Liga

5. Meisterschaftsrunde Damen

Letztes Vorrundenspiel vor Rückrundenstart

Am Sonntag 29.11 reisten die Thalerinnen zuversichtlich nach Glattbrugg. Die Devise war klar: 4 Punkte mussten her. Mit Gegnerinnen wie Mettmenstetten und March Altendorf warteten zwei starke, bekannte Gegner. Die Thalerinnen wollten als Mannschaft auftreten und die Einhörner und Teufelchen wie die Feuerwehr überfahren. Geklappt hat dies leider nicht wie gewünscht.

Vorrunde mit Unentschieden beendet

Das Spiel gegen Mettmenstetten startete für die Innerschwyzerinnen nicht ganz optimal. Bereits nach 2 Minuten mussten die Schwyzerinnen in Unterzahl agieren. Diese Chance nutzte Mettmenstetten gekonnt aus und schoss das 0:1. Kurze Zeit später konnten die Muotathalerinnen innerhalb 20 Sekunden zwei Tore erzielen – 2:1 Muotathal. Bis zur Pause änderte sich der Spielstand nochmals zu Gunsten Mettmenstetten. Der Pausenstand : 3:2 Mettmenstetten.

Nach der Pause gingen beide Teams etwas zurückhaltender vor. Lange gab es keine sehenswerte Spielaktion. Das Spiel war nicht sehr sehenswert und man hätten meinen können, dass die Schützlinge von Schelbert/Steiner seit dem Cupausscheiden komplett ausgewechselt wurden.

9 Minuten vor Ablauf der Spielzeit gab es nochmals einen Lichtblick der Thalerinnen. Dank einem Hochschrauben der Konzentration durften die Schwyzerinnen den 3:3 Ausgleich bejubeln. Dieser Ausgleich gab dem Team wieder etwas Schwung, sodass man sogar 4:3 in Führung gehen konnte. Leider hielt diese knappe Führung nur bis 1 Minute vor Spielschluss. Mettmenstetten erhöhte den Druck nochmals und konnte innerhalb 30 Sekunden das Spiel auf 4:5 wenden. Wahrscheinlich hat aber niemand mit den starken letzten Sekunden der Muotathalerinnen gerechnet. Durch den allerletzten Versuch doch noch ein Unentschieden herauszuholen warfen die Schwyzerinnen alles nach vorne und wurden belohnt. Gerade mal 18 Sekunden durften die Thalerinnen ein letztes Mal in der Vorrunde jubeln. Das Team hatte es tatsächlich geschafft den 5:5 Ausgleich zu erzielen. Somit wurde die Vorrunde mit einem Unentschieden beendet.

Rückrundendstart gegen March

Im zweiten Spiel des Tages wollten die Thalerinnen erst recht gewinnen. Das Derby gegen die Roten Teufel wollte gewonnen werden.

In den ersten 8 Minuten der Partie konnte man gar nicht erkennen, welche Mannschaft die Tabelle anführt. Das Spiel war sehr ausgeglichen und die Damen des UHC KTV Muotathals konnten mit dem starken Gegner aus Altendorf mithalten. Nach rund 8 Minuten konnten die Märchlerinnen das 1:0 erzielen. Diese Führung sollte nicht von langer Dauer sein. Die Thalerinnen drehten nochmals auf und konnten innerhalb von 40 Sekunden die 2:1 Führung erzielen. Nach diesem Führungstreffer liess die Konzentration der Thalerinnen stark nach. Somit konnte das Team aus Altendorf gleichziehen und den Vorsprung ausbauen. Der Pausen stand lautete 5:2 für Red Devils.

Nach der Pause hatte Muotathal wieder gut begonnen. 6 Minuten konnte man gut mithalten doch dann kam, was kommen musste. Der Siegeswille der Thalerinnen war sehr stark, sodass 2 Tore zum 5:4 Anschluss erzielt werden konnten. Nach einer 2 Minuten-Strafe seitens Muotathal konnten die Teufel das 6:4 erzielen. Als sie noch ein weiteres Tor erzielten, musste die Thalerinnen einiges probieren. Die Blöcke wurden geändert und man wollte agieren. Mit 4:3 kämpften die Muotathalerinnen nochmals um den Sieg. Dieser Sieg wurde ihnen nicht gegönnt. March gewann die Partie 8:4, nachdem sie das letzte Tor, ein Emty Netter erzielten.

Fazit: Mit einer konzentrierten Leistung wäre ein Sieg möglich gewesen. Man hat gezeigt, dass mit den Besten mitzuhalten ist, es aber keinerlei Fehler erlaubt.

 

UHC KTV Muotathal – Mettmenstetten Unicorns   5 : 5

UHC KTV Muotathal – RD March Höfe-Altendorf   4 : 8

 

Für Muotathal spielte:

Torhüterinnen: Claudia Brandenberger (1. Spiel), Manuela Auf der Maur (2. Spiel)

Regula Schuler (1 Tor\1 Assists), Corinne Heinzer (1\0), Cynthia Herger (1\0), Daniela Gisler (4\0), Fabienne Reichmuth (0\2), Alessia Saluz, Rahel Tschümperlin, Angelika Reichlin, Livia Eichhorn, Silvia Isler (1\0), Jill Herger (1\2), Maria Bossert (nur 1. Spiel),

 Kathrin Schmidig und Leandra Pisani ohne Einsatz